Wie hoch die gesetzliche Rente im Durchschnitt wirklich ist, wie die Rentenlücke entsteht und wie du sie berechnest.
Die sogenannte Standardrente (Eckrente) für 45 Beitragsjahre mit Durchschnittseinkommen liegt seit 1. Juli 2026 bei rund 1.913 Euro brutto (aktueller Rentenwert 42,52 Euro, berechnet für 45 Entgeltpunkte), wird aber von den wenigsten Versicherten tatsächlich erreicht, da lückenlose 45 Beitragsjahre mit Durchschnittsverdienst eher die Ausnahme sind. Detaillierte Statistiken veröffentlicht die Deutsche Rentenversicherung.
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen vor der Rente und der tatsächlich zu erwartenden gesetzlichen Rente. Sie entsteht, weil das Rentenniveau, also das Verhältnis der Rente zum durchschnittlichen Einkommen, langfristig nicht mit der Einkommensentwicklung Schritt hält. Für die meisten Menschen bedeutet das: Ohne zusätzliche Vorsorge sinkt der verfügbare Lebensstandard im Ruhestand spürbar gegenüber dem letzten Gehalt.
| Schicht | Beispiele | Charakter |
|---|---|---|
| 1. Basisversorgung | Gesetzliche Rente, Versorgungswerke | Pflicht, oft nicht ausreichend allein |
| 2. Geförderte Zusatzvorsorge | Betriebliche Altersvorsorge, Altersvorsorgedepot | Staatliche Zulagen und Steuervorteile |
| 3. Private Vorsorge | ETF-Sparpläne, private Rentenversicherung | Freiwillig, individuell gestaltbar |
Ein vereinfachtes Beispiel verdeutlicht das Problem: Wer zuletzt netto 2.600 Euro im Monat verdient hat und im Ruhestand eine gesetzliche Rente von rund 1.400 Euro erhält, hat eine monatliche Rentenlücke von etwa 1.200 Euro. Über 20 Jahre Ruhestand summiert sich das auf einen Betrag von weit über 250.000 Euro, der anderweitig aufgebracht werden müsste, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Die genaue Höhe hängt immer von der individuellen Einkommens- und Beitragshistorie ab und wird im Beratungsgespräch anhand deiner Renteninformation konkret durchgerechnet.
Bei 2.600 € letztem Nettoeinkommen und 1.400 € gesetzlicher Rente. Illustrativ, keine individuelle Prognose.
Das Rentenniveau beschreibt das Verhältnis der Rente zum durchschnittlichen Einkommen der Erwerbstätigen. Weil die Zahl der Rentnerinnen und Rentner im Verhältnis zur arbeitenden Bevölkerung demografisch bedingt wächst, sinkt dieses Verhältnis über die Jahrzehnte tendenziell, auch wenn die absolute Rentenhöhe durch jährliche Rentenanpassungen weiter steigt. Für den Einzelnen bedeutet das: Die gesetzliche Rente wächst zwar nominal, hält aber langfristig nicht im gleichen Tempo mit dem allgemeinen Lohnniveau Schritt.
Die durchschnittliche Rente unterscheidet sich je nach Erwerbsbiografie erheblich. Die tatsächliche Rente hängt stark von der Erwerbsbiografie ab, unter anderem von Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitphasen. Diese Unterschiede zeigen, dass eine pauschale Rentenlücken-Aussage wenig aussagekräftig ist und die individuelle Renteninformation immer der bessere Ausgangspunkt für die eigene Planung ist.
Deine jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung zeigt eine Prognose deiner voraussichtlichen Rente.
Wie viel Geld brauchst du im Ruhestand tatsächlich, um deinen Lebensstandard zu halten?
Wir gleichen die Lücke mit passenden Bausteinen aus deinem individuellen Vorsorgeplan ab.
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Die neue geförderte Altersvorsorge ab 2027.
Individuelle Bausteine für deine persönliche Situation.
Welche Kombination für dich sinnvoll ist, hängt von Berufsstatus, Alter und Risikobereitschaft ab und wird im kostenlosen Beratungsgespräch individuell geklärt.
Die Standardrente (Eckrente) für 45 Beitragsjahre mit Durchschnittseinkommen liegt seit 1. Juli 2026 bei rund 1.913 Euro brutto (aktueller Rentenwert 42,52 Euro, berechnet für 45 Entgeltpunkte), wird aber von den wenigsten tatsächlich erreicht.
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen vor der Rente und der tatsächlich zu erwartenden gesetzlichen Rente. Sie entsteht, weil das Rentenniveau langfristig nicht mit der Einkommensentwicklung Schritt hält.
Ausgangspunkt ist deine Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung, die du jährlich automatisch erhältst, sobald du mindestens 5 Beitragsjahre hast. Sie zeigt eine Prognose deiner voraussichtlichen Rente, die mit deinem gewünschten Lebensstandard im Ruhestand verglichen werden sollte.
Neben der gesetzlichen Rente (1. Schicht) gibt es staatlich geförderte Vorsorgeformen wie die betriebliche Altersvorsorge oder das Altersvorsorgedepot (2. Schicht) sowie rein private Vorsorge, etwa über ETF-Sparpläne (3. Schicht). Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation ab.
Das Rentenniveau beschreibt das Verhältnis der Rente zum durchschnittlichen Einkommen. Weil die Zahl der Rentnerinnen und Rentner im Verhältnis zur arbeitenden Bevölkerung demografisch bedingt wächst, sinkt dieses Verhältnis langfristig, auch wenn die Rente nominal durch jährliche Anpassungen weiter steigt.
Die Rentenhöhe hängt stark von der individuellen Erwerbsbiografie ab. Die tatsächliche Rente hängt stark von der Erwerbsbiografie ab, unter anderem von Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitphasen. Aktuelle Durchschnittswerte veröffentlicht die Deutsche Rentenversicherung.
Die gesetzliche Rente liegt im Durchschnitt deutlich unter dem letzten Nettoeinkommen, da das Rentenniveau langfristig nicht mit der Einkommensentwicklung Schritt hält. Wie groß die individuelle Rentenlücke ausfällt, hängt stark von der persönlichen Erwerbsbiografie ab und lässt sich anhand der eigenen Renteninformation konkret berechnen. Betriebliche Altersvorsorge, Altersvorsorgedepot und private Vorsorge sind die gängigen Bausteine, um diese Lücke gezielt zu schließen.